Lesehilfe:
Die Statistik zeigt eine Zeitreihe zur Entwicklung des Zinssatzes der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Spitzenrefinanzierungsfazilität von 1999 bis 2011**. Die aufgeführten Daten beziehen sich auf den Tag der Gültigkeit des Zinssatzes. Die Spitzenrefinanzierungsfazilität stellt ein geldpolitisches Instrument des Eurosystems dar, welches den Geschäftsbanken die Möglichkeit bietet, sich gegen refinanzierungsfähige Sicherheiten und zu einem vorgegebenen Zinssatz Liquidität für einen Geschäftstag (Übernachtkredit) von der Zentralbank zu beschaffen. Diese ständige Fazilität ist zur Deckung eines vorübergehenden, sehr kurzfristigen Liquiditätsbedarfs bestimmt und bildet im Allgemeinen die Obergrenze für den Tagesgeldsatz am Geldmarkt. Der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität ist somit einer der Leitzinsen des Eurosystems und entspricht ungefähr dem ehemaligen Lombardsatz der Bundesbank. Vom 04. Februar bis zum 16. März des Jahres 2000 galt ein durch die EZB festgelegter Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität von 4,25 Prozent.