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Anzahl meldepflichtiger Infektionskrankheiten

Die häufigsten meldepflichtigen Infektionskrankheiten im Jahr 2007

Anzahl meldepflichtiger Infektionskrankheitenin 2007

Lesehilfe: Anzahl meldepflichtiger Infektionskrankheiten in Deutschland 2007: Es gab 59.346 Fälle von Rotavirus.

Erhebung

Erhebung durchRobert-Koch-Institut
Name der ErhebungInfektionsepidemiologisches Jahrbuch
Erhebungszeitraum2007
RegionDeutschland
Altersgruppealle Altersgruppen

Veröffentlichung

Veröffentlicht durchRobert-Koch-Institut
Herkunftsverweis Jahresbericht des Robert-Koch-Instituts
VeröffentlichungsdatumDezember 2007

Hinweise

Zur Meldung dieser Krankheiten sind behandelnde Ärzte, wie auch Krankenhäuser und Infektionslabore verpflichtet. Diese Meldepflicht gilt nicht nur bei erkannter Erkrankung oder einem festgestellten Todesfall, sondern auch bei einem begründeten Infektionsverdacht. Statistisch aufbereitet werden die Daten durch das Robert-Koch-Institut, das auf seiner Webseite die anonymisierten Daten in Jahresberichten zur Verfügung stellt.

Bericht zum Thema

09.09.2008

Statistik-Einblick: Meldepflichtige Krankheiten

Angriff der unbekannten Viren

200.000 Erkrankte im Jahr (Foto: Henrik5000, istockphoto) 200.000 Erkrankte im Jahr

Um Epidemien vorzubeugen, müssen besonders ansteckende Krankheiten in Deutschland gemeldet werden. Von bekannten tödlichen Krankheiten wie Cholera und Tollwut hört man zwar immer wieder in den Medien, sie treten aber selten auf.

In 2007 wurde für Deutschland nur je ein Fall von Cholera und Tollwut gemeldet. Krankheiten wie das Ebola- oder Lassafieber, die immer wieder für apokalyptische Thriller herhalten müssen, tauchten im vergangenen Jahr überhaupt nicht in den Meldelisten auf. Stattdessen ist dieser statische Gradmesser der Epidemien, der vom Robert-Koch-Institut regelmäßig veröffentlicht wird, hierzulande geprägt von Viruserkrankungen. Diese sind selten tödlich, dafür aber hoch ansteckend und unangenehm.

Krankheitsfeind Nr. 1: das Norovirus

Weit verbreitet ist vor allen anderen das hoch ansteckende Norovirus. Auch wenn in den vergangenen Jahren immer wieder heftige Erkrankungswellen tobten - allein in 2007 wurden über 200.000 Fälle gemeldet - ist das Virus in Deutschland kaum bekannt. Der Grund ist, dass die meisten Menschen die Erkrankung zwar mit starkem Unbehagen erleben, aber auch sehr schnell überstehen. Das Virus führt innerhalb von ein bis zwei Tagen zur Erkrankung und verursacht starke Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Zumeist ist nach 48 Stunden alles überstanden.

Der Grund für die wiederkehrende Erkrankung Zehntausender mit dem Virus ist dessen große Widerstandskraft. Derzeit gibt es weder eine Impfung noch eine wirksame Arznei, die Patienten vor der Erkrankung bewahren könnten. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen können sich solche Erreger schnell ausbreiten. Bereits die konsequentere Beachtung eigentlich selbstverständlicher Hygienemaßnahmen, wie regelmäßiges Händewaschen, könnte die Verbreitung deutlich eindämmen.

Gefährlich wird das Norovirus dann, wenn die Infizierten zu viel Flüssigkeit durch Erbrechen und Durchfälle verlieren. Kleine Kinder und alte Menschen sind dabei am meisten gefährdet – dies ist ein Grund für die Aufnahme in die Liste der meldepflichtigen Krankheiten. Der wichtigste medizinische Eingriff ist das Beheben des Flüssigkeitsdefizits durch Infusionen.

Mangelnde Hygiene wichtigster Verbündeter

Zu ähnlichen Symptomen wie beim Norovirus führen auch das Bakterium Campylobacter sowie das Rotavirus, dass vor allem Kindern gefährlich werden kann. Bekannter als die ersten drei Krankheitserreger ist die so genannte Salmonellenvergiftung, die im Jahr etwa 50.000 mal in Deutschland gemeldet wird. Ursache für deren Verbreitung ist immer wieder mangelnde Hygiene im Lebensmittelbereich, abgestandenes Wasser, unhygienisch aufgetautes Geflügel sowie die Verwendung von rohen Eiern, die von infiziertem Geflügel stammen. Zusammen machen diese vier wichtigsten Krankheiten fast 90 Prozent aller gemeldeten Infektionen aus.


(Foto: Henrik5000, istockphoto)

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Der Titel der abgebildeten Statistik lautet "Die häufigsten meldepflichtigen Infektionskrankheiten im Jahr 2007". Für diese Statistik kann nur das aggregierte Ergebnis wiedergegeben werden. Die Filterfunktion steht für diese Statistik leider nicht zur Verfügung. Die Befragung wurde zuerst veröffentlicht Dezember 2007. Die Erhebung wurde herausgebracht durch Robert-Koch-Institut. Der Herkunftsverweis zur Quelle der Statistik lautet: Jahresbericht des Robert-Koch-Instituts. An der X-Achse ist keine gesonderte Definition angegeben. An der Y-Achse steht "Gemeldete Infektionen". Die folgende Beschreibung der Balken verläuft von oben nach unten. Die Antwortoption "Norovirus" weist als Wert 201133,00 aus. Die Antwortoption "Campylobacter" ist mit 66107,00 ausgewiesen. Die Merkmalsausprägung "Rotavirus" weist als Wert 59346,00 aus. Die Merkmalsausprägung "Salmonellose" ist von 55400,00 der Befragten angegeben worden. Die Merkmalsausprägung "Influenza" ist mit 18897,00 ausgewiesen. Die Antwort "Hepatitis C" ist mit 6858,00 ausgewiesen. Die Antwort "E.-coli-Enteritis" ist mit 6431,00 ausgewiesen. Die Antwort "Tuberkulose" ist mit 5027,00 ausgewiesen. Die Antwortoption "Yersiniose" ist mit 4987,00 ausgewiesen. Die Antwortoption "Giardiasis" weist als Wert 3651,00 aus. Die Antwortoption "Syphilis" weist als Wert 3258,00 aus. Die Merkmalsausprägung "HIV-Infektion" weist als Wert 2752,00 aus. Die Merkmalsausprägung "Hantavirus" weist als Wert 1687,00 aus. Die Antwort "Kryptosporidiose" weist als Wert 1459,00 aus. Die Antwort "Hepatitis B" weist als Wert 1008,00 aus. Die Antwort "Hepatitis A" weist als Wert 937,00 aus. Die Antwortoption "Shigellose" weist als Wert 867,00 aus. Die Antwortoption "EHEC" weist als Wert 839,00 aus. Die Merkmalsausprägung "Masern" weist als Wert 567,00 aus. Die Merkmalsausprägung "Malaria" weist als Wert 540,00 aus.

Für diese Befragung gelten die folgenden zusätzlichen Hinweise: Zur Meldung dieser Krankheiten sind behandelnde Ärzte, wie auch Krankenhäuser und Infektionslabore verpflichtet. Diese Meldepflicht gilt nicht nur bei erkannter Erkrankung oder einem festgestellten Todesfall, sondern auch bei einem begründeten Infektionsverdacht. Statistisch aufbereitet werden die Daten durch das Robert-Koch-Institut, das auf seiner Webseite die anonymisierten Daten in Jahresberichten zur Verfügung stellt. Bei Statista zugeordnet wurde die beschriebene Untersuchung der Oberkategorie "Pharma & Gesundheit" und der Unterkategorie "Gesundheitssystem & Vorsorge". Der Erhebung wurden als Stichworte (Tags) Aids, Anzahl, bakteriell, Bakterien, HIV, HIV-Infektion, HIV-Infizierte, impfen, Impfschutz, Infektionen, Infektionskrankheiten, krank, Krankheit, melden, Syphilis, Tuberkulose, Viren, Virus beigeordnet.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zur Statistik "Die häufigsten meldepflichtigen Infektionskrankheiten im Jahr 2007", soweit diese vorliegen. Als Durchführender der vorliegenden Untersuchung ist angegeben: Robert-Koch-Institut. Als Durchführender der vorliegenden Untersuchung ist angegeben: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch. Die Daten wurden in folgendem Zeitraum erhoben: 2007. Das vorliegende Ergebnis ist gültig für die Region Deutschland. Für Personen dieser Erhebung gilt folgendes Alter: alle Altersgruppen.

Dieser Textservice , implementiert für so genannte Text-to-Speech-Programme, die Webseiten vorlesen können, ist eine Dienstleistung von Statista. Bitte beachten Sie, dass in Folge der automatischen Zuspielung von Daten vereinzelt grammatikalische Fehler auftreten können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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Name der ErhebungInfektionsepidemiologisches Jahrbuch
Erhebungszeitraum2007
RegionDeutschland
Altersgruppealle Altersgruppen

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VeröffentlichungsdatumDezember 2007

Hinweise

Zur Meldung dieser Krankheiten sind behandelnde Ärzte, wie auch Krankenhäuser und Infektionslabore verpflichtet. Diese Meldepflicht gilt nicht nur bei erkannter Erkrankung oder einem festgestellten Todesfall, sondern auch bei einem begründeten Infektionsverdacht. Statistisch aufbereitet werden die Daten durch das Robert-Koch-Institut, das auf seiner Webseite die anonymisierten Daten in Jahresberichten zur Verfügung stellt.
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