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Umfrage - Wahl des US-Präsidenten

Wenn die Wahl des US-Präsidenten heute abgehalten würde, wen würden Sie wählen?

Wahl des US-Präsidenten

Lesehilfe: 48 Prozent der befragten US-Bürger gaben an, dass sie bei der Wahl des US-Präsidenten Barack Obama wählen würden.

Erhebung

Erhebung durchBloomberg
Name der ErhebungBloomberg Los Angeles Times National Poll
Erhebungszeitraum19.06.2008 bis 23.06.2008

Befragung

Anzahl der Befragten1.233
RegionUSA
Altersgruppeab 18 Jahre
Besondere EigenschaftenUS-Bürger
Art der BefragungComputergestützte Telefoninterviews (CATI)

Veröffentlichung

Veröffentlicht durchBloomberg, LA Times
HerkunftsverweisLatimes.com
Veröffentlichungsdatum25. Juni 2008

Hinweise

Die Quelle weist darauf hin, dass diese Statistik durch eine telefonische Befragung ermittelt wurde.
Top-Tags: Wahl

Stichworte zur Statistik

Bericht zum Thema

29.06.2008

US-Wahl

US-Wahl: Knappes Rennen oder Vorentscheidung?

Obama laut Gallup Kopf-an-Kopf mit McCain (Foto: barackobama.com) Obama laut Gallup Kopf-an-Kopf mit McCain

Laut der wichtigsten Institution für Meinungsforschung in den USA, der Gallup Organization, liefern sich Barack Obama und John McCain ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Andere Meinungsumfragen haben dagegen schon einen klaren Favoriten.

Am 4. November 2008 sind rund 200 Millionen Amerikaner aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Laut aktueller Gallup-Umfrage würden sich derzeit gleich viele Amerikaner für den Demokraten Barack Obama (44 Prozent) als auch für den Republikaner John McCain (44 Prozent) entscheiden. 5 Prozent der potentiellen Wähler lehnen beide Kandidaten ab, 6 Prozent sind noch nicht entschieden. Damit besteht laut Gallup derzeit ein Patt, vergleichbar mit der Wahl 2000 zwischen George W. Bush und Al Gore.

Zu deutlich abweichenden Ergebnissen kommt aber die jüngste Erhebung im Auftrag des Nachrichtensenders Bloomberg und der LA Times. Hier führt Obama mit 48 Prozent bereits 15 Prozentpunkte vor seinem republikanischen Gegner, der es nur auf 33 Prozent bringt. Die Zahl der Unentschlossenen ist mit 12 Prozent aber höher.

Wahrheitsgehalt der Vorhersagen

Der deutliche Abstand zwischen den Prognosen ist überraschend und lässt sich nicht mit unterschiedlichen Erhebungsmethoden erklären. Beide Befragungen richteten sich, wie in den USA üblich, mehrheitlich an registrierte Wähler im Abstand von 6 Tagen. Selbst bei Berücksichtigung der Fehlergrenzen von 2-3 Prozentpunkten, lassen sich die Ergebnisse nicht in Einklang bringen. Die Abweichung ist ein Indiz dafür, dass viele amerikanische Wähler derzeit noch unentschlossen bei ihrer Wahl sind.

Für die Ergebnisse von Gallup spricht die langjährige Erfahrung des Instituts, das in den vergangenen Jahrzehnten – abgesehen von wenigen Ausnahmen – die Wahl des Präsidenten korrekt prognostiziert hat. Dennoch gibt es Hinweise, die einen Vorsprung von Barrack Obama nachvollziehen lassen. Zuallererst ist es dem ersten schwarzen Präsidentschaftskandidaten gelungen, weibliche Wähler und die Mehrheit der hispanischen Immigranten auf seine Seite zu ziehen. Zudem sind unter seinen Anhängern überproportional viele junge Menschen, die ihn bei einem aktiven Wahlkampf landesweit unterstützen. Der Enthusiasmus der eigenen Unterstützer ist denn auch deutlich ausgeprägter (81 Prozent) als bei den Anhängern von John McCain (45 Prozent).

Swing States sind entscheidend

Entscheidend für den Ausgang der Wahl werden jene Bundesstaaten sein, in denen keiner der Bewerber über eine klare strukturelle Mehrheit verfügt. In diesen Swing States wird der Wahlkampf am heftigsten geführt, da der Wahlausgang am ehesten beeinflusst werden kann. Nach amerikanischem Wahlrecht fallen dem Sieger einer Wahl alle Stimmen eines Bundesstaates zu. Die Anzahl der Wahlmänner leitet sich aus der Bevölkerungsmenge ab. Swing States, die viele Wahlmänner stellen, stehen bei den Meinungserhebungen daher besonders im Fokus.

Obama kann in Florida und Ohio punkten

Laut aktuellen Erhebungen vom Wall Street Journal und der Washington Post, führt Obama derzeit in vier der wichtigsten Swing-Staaten. Zusammen stellen Florida (Vorsprung auf McCain 4 Prozent), Ohio (6 Prozent), Pennsylvania (12 Prozent) und Michigan (6 Prozent) fast ein Drittel der zum Sieg notwendigen Wahlmänner. In diesen, zu großen Teilen von einer weißen Mittelschicht bewohnten Staaten, beweist der Demokrat derzeit, dass er auch in der amerikanischen Mitte Wähler für sich einnehmen kann.


(Foto: barackobama.com)

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Der Titel der abgebildeten Statistik lautet "Wenn die Wahl des US-Präsidenten heute abgehalten würde, wen würden Sie wählen?". Für diese Statistik kann nur das aggregierte Ergebnis wiedergegeben werden. Es ist daher nicht möglich, diese Statistik zu filtern. Das Veröffentlichungsdatum dieser Erhebung ist der 25. Juni 2008. Veröffentlicher der Untersuchung ist Bloomberg. Weitere Informationen finden Sie unter dem Herkunftsverweis zur Quelle: Latimes.com. Der Graph zeigt an der X-Achse keine übergeordnete Beschreibung. Die Y-Achse ist beschrieben mit "Anteil der Befragten". Die folgende Beschreibung der Balken verläuft von links nach rechts. Die Antwortoption "Anteil der Befragten, die Barack Obama wählen würden" weist als Wert 48,00 Prozent aus. Die Antwortoption "Anteil der Befragten, die John McCain wählen würden" ist mit 33,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwort "Anteil der Befragten, die Ralph Nader wählen würden" weist als Wert 4,00 Prozent aus. Die Antwort "Anteil der Befragten, die Bob Barr wählen würden" ist von 3,00 Prozent der Befragten angegeben worden. Die Antwort "Anteil der Befragten, die jemand anderen wählen würden oder weiß nicht angaben." ist mit 12,00 Prozent ausgewiesen.

Bitte beachten sie für diese Erhebung die folgenden Hinweise: Die Quelle weist darauf hin, dass diese Statistik durch eine telefonische Befragung ermittelt wurde. Die vorliegende Erhebung wurde bei Statista katalogisiert in der Oberkategorie "Gesellschaft" und der Unterkategorie "Politik, Wirtschaft & Soziales". Dieser Frage wurden als Stichworte (Tags) Clinton, McCain, Obama, Präsident, Präsidentschaftskandidat, USA, Wahl zugewiesen.

Es folgen zu Ihrer Information einige Hintergrundangaben zur Statistik "Wenn die Wahl des US-Präsidenten heute abgehalten würde, wen würden Sie wählen?", soweit die Quelle darüber Auskunft gibt. Anzahl der befragten Personen: 1.233. Als Ersteller der Studie ist angegeben: Bloomberg. Die Ergebnisse stammen aus folgender Studie: Bloomberg Los Angeles Times National Poll. Erhoben wurden die Daten dieser Studie im folgenden Zeitraum: 19.06.2008 bis 23.06.2008. Das vorliegende Ergebnis ist gültig für die Region USA. In dieser Studie wurden Personen folgenden Alters betrachtet: ab 18 Jahre. Folgende zusätzliche Charakteristika gelten für die Personen dieser Erhebung: US-Bürger.

Dieser Textservice , implementiert für so genannte Text-to-Speech-Programme, die Webseiten vorlesen können, wird angeboten von Statista. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der automatisierten Datenzuspielung vereinzelt grammatikalische Fehler auftreten können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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Erhebung durchBloomberg
Name der ErhebungBloomberg Los Angeles Times National Poll
Erhebungszeitraum19.06.2008 bis 23.06.2008

Befragung

Anzahl der Befragten1.233
RegionUSA
Altersgruppeab 18 Jahre
Besondere EigenschaftenUS-Bürger
Art der BefragungComputergestützte Telefoninterviews (CATI)

Veröffentlichung

Veröffentlicht durchBloomberg, LA Times
HerkunftsverweisLatimes.com
Veröffentlichungsdatum25. Juni 2008

Hinweise

Die Quelle weist darauf hin, dass diese Statistik durch eine telefonische Befragung ermittelt wurde.
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