Teures Berlin, billiges Saarbrücken

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Großstadtbewohner leben teurer. Was zu erahnen war, haben Statista und ImmobilienScout24 im Rahmen einer aktuellen Analyse regionaler Inflationsraten berechnet. Hierzu wurden die unterschiedlichen Preisanstiege bei Mieten und Energiekosten in verschiedenen Städten analysiert. Das Ergebnis: Vor allem in den deutschen Metropolen steigen die Preise stärker als im Bundesdurchschnitt. So liegt die Berliner Inflationsrate 65 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Auf Platz zwei und drei folgen Leipzig und Bremen mit 32 bzw. 16 Prozent über dem Bundesschnitt.

„Die vom Statistischen Bundesamt ausgegebene Teuerungsrate bietet angesichts fortwährend steigender Mieten nur ein unvollständiges Bild. Gerade in Großstädten sind die Mieten teilweise massiv angestiegen. Wer eine realistische Inflationsrate berechnen will, muss die regionalen Preisanstiege unbedingt berücksichtigen“, sagt Dr. Friedrich Schwandt, Geschäftsführer der Statista GmbH.

Michael Kiefer, Chefanalyst von ImmobilienScout24, ergänzt: „Berliner Haushalte mussten zuletzt teilweise massive Mietpreisanstiege verkraften, insbesondere bei der Neuvermietung. Dies hat zur Folge, dass die regionalisierte Inflationsrate in der Hauptstadt mit 2,7 Prozent rund 65 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt.“

Für die Analyse der regionalen Inflationsraten haben Statista und ImmobilienScout24 den Anteil der Kaltmieten im Warenkorb des Statistischen Bundesamtes durch aktuelle regionale Mietpreise (Angebots- und Bestandsmieten) ersetzt. Zudem wurde der Anteil der Energiekosten regional neu berechnet. Andere Warenkorbbestandteile wie z.B. Tabak & Alkohol, Instandhaltungskosten, Pauschalreisen, Bildungswesen, andere Waren und Dienstleistungen blieben dabei unberührt.



Infografik: Teures Berlin, billiges Saarbrücken | Statista
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