Getränkemarkt: Wodka gewinnt, Altbier auf dem Rückzug (Foto: zone41, flickr/cc)
(Allensbach, Hamburg) Laut einer aktuellen Analyse des IfD Allensbach in Zusammenarbeit mit Statista hat sich der Getränkemarkt in Deutschland zwischen 2001 und 2009 stark gewandelt (Studie Getränkemarkt - Kurzfassung 2MB). Während die Zahl der Konsumenten in elf Teilmärkten gestiegen ist, verzeichneten die übrigen 32 Teilmärkte eine zurückgehende Kundenreichweite. Deutliche Gewinner des vergangenen Jahrzehnts sind Energy Drinks (+55,6%), Wodka (+48,4%) und fertige Biermixgetränke (+36,9%). Zu den größten Verlierern gehören Altbier (-39,7%), Südweine (-37,6%) sowie halbtrockener Weißwein (-30,2%).
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Studie "Deutscher Getränkemarkt" (93 Seiten, PDF) jetzt für 285 Euro (netto) erwerben:
Stefanie Eden - 040-413498916 (stefanie.eden@statista.com)
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Das Institut für Demoskopie Allensbach hat für die aktuelle Studie „Sekt oder Selters – Entwicklung der Deutschen Getränkemärkte 2001 – 2015“ gemeinsam mit Statista 43 Teilmärkte/Getränkesorten untersucht. Auf Basis der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse der Jahre 2001 bis 2009, die jährlich über 20.000 Befragte zu Ihren Konsumgewohnheiten in mündlich-persönlichen Interviews befragt, wurde die Entwicklung des Konsums unterschiedlicher Getränkesorten analysiert.
Neben der veränderten Produktreichweite sind die unterschiedlichen demografischen Profile der Konsumenten einzelner Getränkesorten auffällig. Besonders stark variiert hierbei das Durchschnittsalter. Es reicht von 25 Jahren bei sogenannten Alcopops bis zu 60 Jahren bei koffeinfreiem Kaffee. Deshalb beeinflusst der demografische Wandel den Konsum der Getränkesorten unterschiedlich.
Weil zukünftig der Anteil junger Bevölkerungssegmente abnimmt und der Anteil älterer Bevölkerungssegmente zunimmt, können einzelne Kundenentwicklungen gebremst oder gefördert werden. Ein Beispiel aus der Studie: Kräuter- und Früchtetee haben zwischen 2001 und 2009 stark bei jungen Konsumenten verloren, konnten jedoch bei alten Konsumenten hinzugewinnen. In Summe ist die Zahl der Konsumenten nahezu konstant geblieben. In den nächsten Jahren wird die Zahl der Konsumenten von Kräuter- und Früchtetee aufgrund des demografischen Wandels zunehmen.
Auf Basis der historischen Daten prognostiziert die Studie die Kundenentwicklung bis in das Jahr 2015. Die zukünftigen Nutzer der Getränkesorten werden durch den Produkttrend und den demografischen Wandel festgelegt. Die Studie unterscheidet dabei vier Segmente, in denen der demografische Wandel eine positive/negative Produktentwicklung entweder verstärkt oder bremst.
Die Analyseergebnisse zeigen, dass die Mehrzahl der Sorten Nutzer aufgrund des demografischen Wandels verlieren wird. Produkttrend und demografischer Trend verstärken sich – bis auf wenige Ausnahmen, etwa bei Energy Drinks – negativ. Die Studie weist die detaillierte Entwicklung der Konsumenten einschließlich des demografischen Profils für die 43 Getränkesorten von 2001 – 2015 aus.
Die Studie „Sekt oder Selters – Entwicklung der Deutschen Getränkemärkte 2001 – 2015“ ist für 285 Euro zzgl. Mehrwertsteuer bei Statista oder dem Institut für Demoskopie Allensbach als PDF-Dokument (96 Seiten) erhältlich. Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Frau Stefanie Eden (Statista GmbH) unter stefanie.eden@statista.com bzw. telefonisch unter 040-413498916 oder Frau Andrea Kirsch (IfD Allensbach) unter akirsch@ifd-allensbach.de bzw. telefonisch unter 07533-805276.