Mehr Mut zu Schönheitsfehlern auf Fotos
Foto: Bluberries, istockphoto
Das wünschen sich viele Bundesbürger (Männer: 57%, Frauen: 68%) laut einer aktuellen Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES. Vor allem Frauen lehnen hiernach die nachträgliche Bearbeitung von Bildern für Werbeplakate und Titelblätter von Zeitschriften ab, da diese ein unerreichbares Schönheitsideal schaffen (Männer: 10%, Frauen: 23%). Dies kann insbesondere bei jungen Menschen Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen bis hin zu Essstörungen hervorrufen. Einige empfinden die Korrekturen schlichtweg als Betrug (Männer: 10%, Frauen: 14%).
Nach Einschätzung vieler Bundesbürger (60%) wird mindestens jedes zweite Personenfoto auf Magazinen und Plakaten nicht nur leicht, sondern wesentlich korrigiert. Daher ist jeder Zweite für die Kennzeichnungspflicht solcher Aufnahmen. Vor allen Dingen Frauen befürworten diesen Vorschlag (Männer: 45%, Frauen: 55%). Männern hingegen ist es deutlich häufiger egal (Männer: 43%, Frauen: 36%). Einige lehnen eine Kennzeichnungspflicht sogar ab (Männer: 12%, Frauen: 9%).
Privat nutzt zwar gut jeder Zweite die Möglichkeit seine digitalen Schnappschüsse aufzuhübschen, allerdings eher selten (selten: 45%, meistens: 10%). Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES unter 1.369 Bundesbürgern ab 18 Jahren.