EHI und Statista erfassen E-Commerce-Markt auf Basis von 1.000 Online-Shops
Köln, 04.10.2011 Die Studie Der deutsche E-Commerce-Markt 2011 basiert auf einer Analyse der 1.000 größten Online-Shops, die das EHI gemeinsam mit dem Hamburger Statistikunternehmen Statista zum dritten Mal durchgeführt hat. Die aktuellen Zahlen belegen, dass der deutsche E-Commerce-Markt der wichtigste Umsatztreiber des Versandhandels ist.
E-Commerce-Markt floriert, Konzentration hält an
Der deutsche E-Commerce-Markt floriert, wobei sich die hohe Konzentration auf wenige Top-Anbieter erneut verstärkt hat. Dies ergab die aktuelle Marktstudie „E-Commerce-Markt Deutschland 2011“ von EHI und Statista, in der zum dritten Mal die 1.000 größten Online-Shops für physische und digitale Güter in Deutschland analysiert wurden
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Studie: Der deutsche E-Commerce-Markt
• Exceldatei mit den 1.000 größten B2C-Online-Shops für physische Güter in Deutschland
• Listung der Shops mit Angabe zu Umsatz (2010) und Produktsegment
• PDF-Präsentation mit Diagrammen zu den wichtigsten Ergebnissen
Ideal geeignet für Akquisition neuer Partner sowie Wettbewerbs- und Marktanalysen.
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Online hier, direkt per Mail (stefanie.wagner@statista.com) oder telefonisch unter der 040 – 609 469 019
Inhaltliche Fragen: Lars Hofacker - 0221 579 9322 (hofacker@ehi.org)
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Wachstum und Konzentration
Der E-Commerce-Markt ist im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland insgesamt um über 13 Prozent auf 22,7 Mrd. Euro gewachsen. Rund 37 Prozent der Shops sind neu im Ranking. Der Umsatz wird noch stärker als in den Vorjahren von wenigen Unternehmen erwirtschaftet. So generieren die 10 größten Anbieter mit 31,5 Prozent nahezu ein Drittel der Marktumsätze. Allein die beiden größten Online-Shops in Deutschland, Amazon.de und Otto.de, erwirtschafteten 2010 zusammen über 4 Mrd. Euro. Bezogen auf Produktsegmente liegen die Generalisten – Händler, die Produkte in mindestens 5 Segmenten anbieten – vorn, sie erwirtschafteten mit 8,3 Mrd. Euro Umsatz rund 37 Prozent des Gesamtumsatzes.
Kreditkarte als Zahlungsmittel der Wahl
Kreditkarte und Vorauskasse sind mit jeweils weit über 70 Prozent noch stärker verbreitete Zahlungsmittel als im Vorjahr. Nachnahme wird in mehr als 65 Prozent der Shops angeboten. PayPal konnte mit knapp 65 Prozent an die vierte Stelle aufrücken. Jeder Online-Shop bietet im Durchschnitt 4,4 Zahlungsverfahren an. Auch die Kommunikation der unterschiedlichen Zahlungsarten hat sich deutlich verbessert. Mobile Payment ist in den untersuchten Shops bislang noch schwach vertreten.
Gütesiegel schafft Vertrauen
27 Prozent der Top 1.000 Online-Shops tragen das Gütesiegel „EHI Geprüfter Online-Shop“, diese erzielen
zusammen 39 Prozent des untersuchten Marktumsatzes. Vor allem große Unternehmen setzen auf die vertrauensbildende Wirkung des Gütesiegels, jeder zweite der Top 10-Händler ist mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet. Auch bei mittelständischen und kleinen Unternehmen steigt der Anteil von Gütesiegelträgern.
Social Media auf dem Durchmarsch
Soziale Medien gehören bei vielen Online-Händlern immer häufiger zum Portfolio der Kommunikation mit Kunden. Über die Hälfte der Shops hat inzwischen ein Facebook-Profil, fast ein Drittel verfügt über einen Twitter-Account, und 11 Prozent nutzen einen eigenen Kanal bei YouTube. Dies ist eine deutliche Steigerung gemessen am Vorjahr. Rund 34 Prozent der Händler bieten Shop- und/oder Produktbewertungen an.
Versand etwas transparenter
Der Versand mit der Deutschen Post DHL ist mit 50 Prozent und deutlichem Vorsprung die am stärksten genutzte Versandart. Wie bereits im Vorjahr kommunizieren viele Online-Shops (35 Prozent) ihre Versandarten nicht oder nicht deutlich. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation allerdings leicht gebessert.