Arbeit in Europa

Arbeitskosten gestiegen<br>Foto:marfis75, flickr/cc Arbeitskosten gestiegen
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Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der Eurozone (EZ16) im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 2,2% gestiegen. Im vorigen Quartal betrug der Anstieg 3,0%. In der EU27 lag die jährliche Steigerungsrate im vierten Quartal 2009 bei 2,4%, nach einem Anstieg um 2,9% im vorangegangenen Quartal.
Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. In der Eurozone stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2009 mit einer Rate von 2,0% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, während bei den Lohnnebenkosten ein Anstieg um 2,7% zu verzeichnen war; im dritten Quartal 2009 hatten die Steigerungen bei 2,8% bzw. 3,5% gelegen. In der EU27 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde um 2,2% und die Lohnnebenkosten um 3,0%. Im Vorquartal waren Steigerungsraten von 2,8% bzw. 3,5% verzeichnet worden.

Bei einer Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen zeigt sich, dass in der Eurozone im vierten Quartal 2009 die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie mit einer jährlichen Rate von 1,4%, im Baugewerbe von 3,7% und im Dienstleistungssektor von 2,4% gestiegen sind. In der EU27 stiegen die Arbeitskosten pro Stunde um 1,9% in der Industrie, um 3,1% im Baugewerbe und um 2,5% im Dienstleistungssektor.