Einkaufen in Deutschland

An der Kasse ist der Kunde nicht gern allein<br>Foto: sjlocke, istockphoto An der Kasse ist der Kunde nicht gern allein
Foto: sjlocke, istockphoto

In Zukunft ist es möglich, in einem Supermarkt seinen kompletten Einkauf zu tätigen, ohne auch nur einem einzigen Marktmitarbeiter über den Weg zu laufen. Aber will man das auch? Eine aktuelle Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES ergab: noch jedenfalls nicht.

So ist bei der Artikelerfassung aus dem Einkaufswagen eine Methode mit Personal am beliebtesten (Ware wird vom Personal über Scanner gezogen 58%). Unter den neuen Verfahren schneidet die Ausstattung aller Artikel mit RFID-Chip am besten ab, bei der der Kunde an der Kasse nur noch den Einkaufswagen an einer Antenne vorbeischieben muss (40%). Nur wenige Bundesbürger favorisieren hingegen Varianten, bei denen sie selbst aktiv werden müssen (Minicomputer: 29%, Kassenscanner: 13%, Kamera-Handy: 6%).

Geht es dann an die Bezahlung, so möchten hierbei immerhin 69% der Deutschen Personal antreffen. Allerdings nimmt die Präferenz von Kassenmitarbeitern mit dem Alter ab (18-29 J: 64%, 50+ J: 74%). Die repräsentative Erhebung unter 1.067 Bundesbürgern ab 18 Jahren ergab weiterhin, dass nur wenige von den neuen Bezahlmöglichkeiten überzeugt sind. Die Aussicht seine Rechnung per Handy begleichen zu können finden lediglich 10% (sehr) gut, per Fingerabdruck 16%, mit Bargeld an einer Maschine immerhin 31%. Hierbei erweisen sich die Jüngeren als deutlich aufgeschlossener den neuen Technologien gegenüber. (Handy: 18-29 J: 15%, 50+ J: 4%; Fingerabdruck: 18-29 J: 24%, 50+ J: 11%; Bargeldmaschine: 18-29 J: 38%, 50+ J: 22%).